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Achtung Auto - Verkehrserziehung an der Oberschule Kötitz

Am 11.10. und 11.11.2019 fand für unsere beiden fünften Klassen der traditionelle Verkehrserziehungstag in bewährter Zusammenarbeit mit dem ADAC Sachsen unter dem Motto

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An beiden Tagen begaben sich die Klasse 5a und 5b, zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Schenke und Frau Mansour auf eine wenig befahrene öffentliche Straße in der Nähe des Kötitzer Bades. Dort wurden ihnen auf anschauliche Art und Weise Probleme und Gefahren im Straßenverkehr verdeutlicht, ob als Fußgänger, Fahrradfahrer oder Mitfahrer im Auto.

Nach einer kurzen Einführung am Straßenrand, was die Schüler in diesem Kurs erwartet, ging es zunächst mit einer Frage/Antwort- Runde weiter.

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Einweisung in den Kurs und Erläuterung der Aufgaben

Da bekanntlich alle Theorie grau, praxisnahe Anschauung besser ist, wurden auf zahlreiche Fragen der Kinder wie: "Kann ich die Geschwindigkeit eines herannahenden Autos richtig einschätzen?";  "Welche Auswirkung hat die Witterung und der Straßenbelag auf die Bremswirkung eines Autos?"; Wie setzt sich der Anhalteweg eines Fahrzeuges zusammen?; "Wie wirkt der Gurt auf einen Menschen in einem Fahrzeug bei einer Gefahrenbremsung oder einem Unfall?" sowohl im Gespräch, als auch im Praxistest eine Antwort gegeben.

Danach ging es mit einem praktischen Teil weiter, wo die Schüler aktiv einbezogen wurden. Zuerst sollten verschieden Abschnitte einer Autofahrt, wie Anfahren, Beschleunigen, Fahren, Bremsen und Anhalten durch eigene Tätigkeiten nachvollzogen werden. Freiwillige wurden auf die Teststrecke geschickt, wo sie die Autofahrt durch einen Lauf simulieren sollten, um einen Vergleich zu erhalten. Danach wurden die Begriffe wie Reaktionszeit, Reaktionsweg, Bremsweg und Anhalteweg noch einmal besprochen und für die Kinder veranschaulicht.

Wer Lust hatte, konnte sich als Mitfahrer im Auto „hautnah“ die Auswirkungen einer Gefahrenbremsung bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten zwischen 30 - 50 km/h erleben, die beispielsweise bei einer plötzlichen Straßenüberquerung durch Fußgänger oder Radfahrer notwendig sein kann, und welche Auswirkungen das auf den menschlichen Körper hat. Spätestes jetzt wissen die Schüler, warum es wichtiges ist, im Auto generell angeschnallt zu sein. Die Mitschüler mussten dabei schätzen, wann dabei das Fahrzeug bei den unterschiedlichen Geschwindigkeiten zum Stehen kommt. An den gestellten Pylonen konnte man die Streubreite der Ergebnisse ablesen.

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Nach Theorie- und Praxisschulung auf der Straße musste ein anspruchsvollen Parcour mit dem eigenen Fahrrad bewältigt werden, dafür ging es auf den Sportplatz an der Schule. Nach der Überprüfung der Fahrräder auf die Verkehrssicherheit ging es los. Ob Spurbrett, einhändiges Fahren oder Spurhalten, ohne die Begrenzungsmarkierungen zu berühren, die einzelnen Stationen verlangte den Schülern einiges ab.

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Nach jeweils vier Unterrichtsstunden war alles vorbei. Zum Abschluss gab es eine Auswertung durch den Mitarbeiter des ADAC, der jedem Teilnehmer eine Bestätigung mit ihren erzielten Ergebnissen überreichte. Allen hat es Spaß gemacht und gleichzeitig haben die Schülerinnen und Schüler in in dieser Zeit viel gelernt, wie man sich verantwortungsbewusst als Fußgänger, Radfahrer und auch als Mitfahrer im Auto im Straßenverkehr verhalten sollte.